Hier mal eine kleine Anleitung um zu sehen welche Wurftechniken es gibt und wie diese ausgeführt werden.
Flippen:
Flippen beinhaltet im Wesentlichen den Köder geschwungen in ein bestimmtes Ziel zu befördern.
Man denke an die Heuschrecke der bekannten Kinderserie
Technik:
Diese Technik, eignet sich gut für den Nahbereich.
Hiebei wird etwas Schnur von der Rolle gezogen, ich nehme meisst ein 3/4 Länge der Rute. Für Rechthänder wird die Rute mit der Spitze links neben den Körper geführt und mit einer geschwungenen Vorwärtsbewegung nach rechts oben geschwungen. Dies sieht ungefähr so aus wie ein Rückhandschlag beim Tennis.
sobald sich der Köder in der Vorwärtsbewegung befindet und die Fliehkraft ihren Rest tut, wird die Spule durch den Daumen freigegeben und der Köder fliegt in Bogenform ins Ziel.
Hiebei ist darauf zu achten, die Bremse so einzustellen das der Köder genug Schnur bedingt durch die Fliehkraft abspulen kann.
Pitchen:
Eignet sich um Köder schnell und Zielgenau unter Hindernisse zu befördern.
Technik:
Hierbei wird für Rechtshänder der Köder in die Linke Hand und die Rute in der rechten Hand gehalten. Auch hier wird mittels Daumen die freigeschaltete Spule festgehalten.
Mit der linken wird der Köder wie an einem Bogen gespannt und mit der Rutenspitze ungefähr gezielt.
Jetzt wird der Wurf ausgeführt wobei der Köder etwas verzögert zur Rute losgelassen wird. Dabei wird soviel Zug auf die Schnur gebracht, dass der Köder gleich einem Pfeil ins Ziel schiesst.
Auch hier wird erst der Daumen von der Spule genommen, kurz bevor der Eigenenergie durch das Spannen voll aufgebraucht ist. Ein verfrühtes loslassen wirkt sich negativ auf die Wurfenergie aus.
Hierbei wird auch die Bremse etwas härter eingestellt um diesem entgegen zu wirken und die volle Kraft des Spannens aus zu nutzen.
Skippen:
Eignet sich ebenfalls dafür um unter Hindernisse zu werfen und Aufsehen bei den Räubern zu erwecken. Gerade mit Gummiködern und im Sommer, wenn die Räuber sehr agressiv sind ist diese Technik zu empfehlen.
Technik:
Hierbei wird der Köder bis fast zur Spitze der Rute angekurbelt, der Freilauf eingeschaltet und die Spule ebenfalls mit dem Daumen gehalten.
Der Wurf kann sowohl als Rück.- sowie Vorderhandwurf ausgeübt werden. Die Rute ist dabei so zu halten als wenn man einen flachen Stein über die Wasserobefläche springen lassen will.
Man holt also aus und führt die Rute schnell nach vorne, sobald der Köder sich in der Vorwärtsbewegung befindet gibt man die Spule frei und der Köder sollte im richtigen Winkel über die Wasseroberfläche springen.
Die Bremse sollte auch hierbei härter eingestellt sein um beim ersten Hüpfer zu vermeiden das sich die Spule überschlägt da der Köder stark abgebremst wird.
Hierfür wird sowohl mit der Bremse als auch mit dem Daumen auf der Spule gearbeitet.
Desweiteren gibts es noch untergeordnete Sachen wie Flipcast oder Rollcast usw. aber dazu kann ich an dieser Stelle leider mal nicht meinen Senf dazu geben.
Ich hoffe ich konnte die einzelnen Wurftechniken etwas näher bringen und falls jemand etwas zu korrigieren hat, sollte er es mir sagen. Auch ich bin nicht unfehlbar!
Habe das niedergeschrieben, was ich aus eigener Erfahrung weiss und wie ich es ausführe. Leider Gottes bin ich auch kein perfektionist vorallem beim Skippen hab ich selbst so meine Probleme und kann nur jedem raten.
Übung macht den Meister und jeder wird irgendwo seinen eigenen Stil in die Würfe bringen.
Soo denn,
Believer![]()




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